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    Bayreuth in Bamberg

    Vortrag über Restaurierung und Sanierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth am 22. März

    12.03.2018

    Bayreuth in Bamberg

     

    Nicht nur die Altstadt von Bamberg ist Welterbe – auch das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth wurde 2012 auf die Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt. Noch im gleichen Jahr begannen umfangreiche Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten. Am Donnerstag, 22. März, findet um 19 Uhr ein Vortrag im Alten E-Werk zu diesem Thema statt. Prof. Dr. Matthias Staschull von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Gärten, Schlösser und Seen spricht über die Herausforderung, das Opernhaus als Denkmal zu erhalten und zugleich als Spielstätte zu nutzen.

    Im Fokus der Restaurierung stand der historische Zuschauerraum des Opernhauses mitsamt Logenhaus, Bühnenbogen und Vorbühne. Bei der Überarbeitung barocker Dekorationselemente spielte vor allem Reduzierung von holzschutzmittel-kontaminierten Überfassungen des 20. Jahrhunderts eine wichtige Rolle. Um dem 1746 bis 1750 errichteten Gebäude nicht nur aus denkmalpflegerischer Sicht, sondern auch als Veranstaltungsraum gerecht zu werden, wurden zudem das Raumklima, die Beleuchtung und die Bühnentechnik verbessert.

    Nach Abschluss aller Arbeiten soll das Markgräfliche Opernhaus im April 2018 wiedereröffnet werden. Prof. Dr. Staschull lässt die Herausforderungen der letzten Jahre noch einmal Revue passieren. „Wir nutzen die Gelegenheit des Welterbe-Jubiläums, um das oberfränkische Welterbe in seiner Gesamtheit zu präsentieren“, so Patricia Alberth, Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg. „Im Gegenzug zu dem Vortrag über das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth bei uns wird Bamberg bei den Bayreuther Residenztagen vertreten sein.“

    Der Vortrag von Prof. Dr. Staschull ist Teil der Vortragsreihe „Rund ums Welterbe“, die das Zentrum Welterbe Bamberg in Kooperation mit der Volkshochschule Bamberg Stadt und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg anlässlich des Welterbe-Jubiläums organisiert. Die Fachvorträge dieser Reihe thematisieren unterschiedliche Facetten des Welterbes.

    Der Eintritt ist frei.

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