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    Entdecken, was uns verbindet

    Programm zum Tag des offenen Denkmals am 9. September

    14.09.2018

    Entdecken, was uns verbindet

     

    Programm zum Tag des offenen Denkmals am 9. September

    Der Sonntag, 9. September, verspricht ein überaus kurzweiliger Tag des offenen Denkmals zu werden. Gemäß dem Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet" sind die Programmpunkte für Bamberg reich gesät. Im Folgenden ein Überblick über die einzelnen geöffneten Stätten. Weitere Informationen auf der Homepage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz www.tag-des-offenen-denkmals.de, die die Veranstaltung bundesweit koordiniert.

    Ehemaliges Gerberhaus, Untere Sandstraße 2: Das Gebäude, errichtet um 1630, weist eine reiche und behutsam sanierte Ausstattung aus, die viele historische Details birgt. Neben dem barocken Treppenhaus kann eine repräsentative Ferienwohnung und der historische Gewölbekeller besichtigt werden. Präsentiert wird das sonst nur Feriengästen zugängliche Gebäude vom Eigentümer und der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Bamberg. Geöffnet von 11Uhr bis 16 Uhr.

    Kronfuß-Bauten: Zwei Stadtspaziergänge im Bereich der Inselstadt haben Bauten des ungarnstämmigen Architekten Johannes Kronfuß (1872-1944) zum Ziel. Es handelt sich dabei um Geschäfts- und Wohnhäuser, den ehemaligen Saalbau eines Gasthauses, ein Warenhaus für die Firma Hermann Tietz sowie die vor 80 Jahren von den Nationalsozialisten zerstörte Neue Synagoge. Führungen durch Prof. Dr. Wilfried Krings vom Historischen Verein Bamberg jeweils um 9.30 Uhr und 16 Uhr, Treffpunkt: Hauptwachstraße 19.

    Seesbrücke/Kettenbrücke und alte Handelswege: Mitglieder des Vereins Freunde des Weltkulturerbes und der Stadtheimatpflege stellen in 30 minütigen Führungen die unterschiedlichsten Brückenbauten an dieser Stelle bis zur heutigen Kettenbrücke vor. Eine kurze Erläuterung erfährt auch der alte Handelsweg. Führungen um 11 Uhr, 12 Uhr und 13.30 Uhr.

    Erlöserkirche, Kunigundendamm 15:  Bei der Erlöserkirche handelt es sich um den ersten Neubau einer evangelischen Kirche in der Bischofsstadt. Geplant und gebaut wurde diese in den Jahren 1926 bis 1943 von Prof. German Bestelmeyer. Die Kirche ist von 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit für Besichtigungen geöffnet. Zusätzlich führt Dr. Gabriele Wiesemann um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr durch die Kirche.

    Migranten im Gemüsebeet: Import-Exportgeschichten ausgewählter Gemüse und Kräuter der Bamberger Gärtner, erzählt durch den Leiter des Gärtner- und Häckermuseums, Dr. Hubertus Habel. Führung um 14 Uhr im Gärtner- und Häckermuseum, Mittelstr. 34.

    Jagdzeugstadel: Die Erzählungen der Reliefs am Jagdzeugstadel in der Siechenstraße. Führung durch Dr. Hubertus Habel um 16 Uhr am Jagdzeugstadel, Siechenkreuzung gegenüber Ottokirche.

    Musikpavillon im Hain, Mühlwörth 19 A: 1914 erbaut, war der Musikpavillon lange leer gestanden. Aufgrund der exponierten Lage ist dieser dem Vandalismus ausgesetzt, wovon Beschädigungen zeugen. 2013 hat der Bildhauer Adelbert Heil sein Atelier in den Musikpavillon verlegt, um den Ort zu revitalisieren. Heute finden hier nichtkommerzielle Musikdarbietungen, Theater und Tanzveranstaltungen, aber auch Workshops und Ausstellungen statt. Geöffnet ist der Musikpavillon von 11.30 Uhr bis 18 Uhr. Neben der Führung durch Adelbert Heil um 15 Uhr gibt es ein Referat zum Leben und Werk Ferdinand Freiherr von Hohenhausens, Baumeister in Bamberg von 1806 bis 1817.

    Riegelhof, Concordiastraße 11: Der Name Riegelhof kommt von „Regelhof“ und deutet auf eine klösterliche Niederlassung der Frauen der dritten Regel des heiligen Franziskus hin. 1365 wird ein gestiftetes Steinhaus erwähnt. Seit 1604 befindet sich der Gebäudekomplex, bestehend aus fünf Wohnhäusern und zwei Nebengebäuden, in Privatbesitz, von 1719 bis 1953 war er Sitz der Riegelhofbrauerei. Präsentiert wird der Riegelhof, der derzeit saniert wird, von Andreas Mätzold und Frank Forkel vom Ingenieurbüro Denkmalansicht, Bamberg.  Geöffnet von 11 Uhr bis 15 Uhr, Führungen um 11 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr.

    Logenhaus der Freimaurerloge, Franz-Ludwig-Straße 16: Die Bamberger Freimaurerloge wurde am 20. Mai 1874 gegründet. 1890 wurde der Grundstein für das Logenhaus gelegt. Unter dem Druck der NSDAP wurde die Freimaurerei verboten und das Logenhaus beschlagnahmt. 1948 dann Rückgabe des Hauses dank des Einsatzes von Dr. Thomas Dehler, Bundesjustizminister und Freimaurer. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Haus saniert. Führungen halbstündlich und nach Bedarf durch den Förderverein zur Erhaltung des Baudenkmals Bamberg. Gewährt werden Einblicke in Räume der Freimaurerloge und in Büroräume der Werbeagentur Medienreaktor. Geöffnet von 10 Uhr bis 18 Uhr.

    Marschalk-von-Ostheimsches Haus, Karolinenstr. 18: Der Stadtsitz einer Adelsfamilie aus dem 16./17. Jahrhundert ist im Kern spätmittelalterlich, vor allem um 1720/30 wurde es in barocken Formen um- und aufwändig ausgebaut. Im Rahmen von Führungen durch Lore Kleemann und Eugen Vonmetz kann das repräsentative Treppenhaus von Johann Dientzenhofer mit dem Kuppelgemälde von Marchini besichtigt werden. Führungen um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr.

    Tintorettos Himmelfahrt Mariens in der Oberen Pfarre: .Dr. Anna Scherbaum erläutert die Besonderheiten des berühmten Ölgemäldes von Tintoretto und vergleicht es mit älteren dort gezeigten Marienauffassungen. Führungen von 14 bis 15 Uhr und von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr nur nach Anmeldung bis 3. September bei der Volkshochschule unter Tel. 0951/871108 oder unter www.vhs-bamberg.de.

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