unesco-bamberg-weiss.png

    Gärtnern in der Welterbestadt Bamberg

    Talkrunde am 18. April beleuchtet unterschiedliche Modelle des hiesigen Gartenbaus

    11.04.2018

    Gärtnern in der Welterbestadt Bamberg

     

    Themen großer örtlicher Bedeutung sind Gegenstand der Gesprächsrunde lokal Lokal, die regelmäßig vom Evangelischen Bildungswerk Bamberg und Transition Bamberg organisiert wird. Transition setzt sich für eine solidarische, nachhaltige und lebenswerte Gesellschaft ein. Die nächste Ausgabe von lokal Lokal am Mittwoch, 18. April, beschäftigt sich mit dem „Gärtnern in der Welterbestadt Bamberg“. In der Treffbar des E.T.A. Hoffmann Theaters kommen ab 19.30 Uhr neben traditionellen Gärtnern auch Vertreter(innen) neuer Modelle, wie dem Selbsterntegarten und der Solidarischen Landwirtschaft, und das Zentrum Welterbe Bamberg zu Wort.

    Der Gartenbau hat in Bamberg eine jahrhundertealte Tradition. Bis heute bestellen alteingesessene Gärtnerfamilien die historischen Anbauflächen, die Teil des Welterbes sind. Der „Innerstädtische Erwerbsgartenbau in Bamberg“ zählt seit 2016 zudem zum bundesweiten Immateriellen Kulturerbe. Gleichzeitig entwickeln sich neue Gärtner-Modelle, etwa der Selbsterntegarten, die Essbare Stadt Bamberg und die Solidarische Landwirtschaft.

    Die von Transition Bamberg und dem evangelischen Bildungswerk Bamberg organisierte Talkrunde lokal Lokal bringt Beteiligte der unterschiedlichen Formen zusammen. Julia Henningsen spricht für den Selbsterntegarten, wo Hobbygärtner(innen) seit zwei Jahren frisches Gemüse, Kräuter und Obst unter professioneller Anleitung anbauen können. Matthias Schöring stellt das Vorhaben der Essbaren Stadt Bamberg vor. Ein Gartenexperte unterstützt bei der Bepflanzung öffentlicher Blumenkübel – dort wachsende Tomaten, Gurken und Erdbeeren dürfen von allen geerntet werden. Die Solidarische Landwirtschaft und deren Ernteteiler(innen)-Konzept, welches einen finanziellen Zusammenschluss von privaten Haushalten mit landwirtschaftlichen Betrieben oder Gärtnereien zur Vermeidung von Marktzwängen vorsieht, vertritt Heike Kettner. Als Sprecher des Oberen Gärtnervereins fungiert Hans-Jürgen Eichfelder. Darüber hinaus bringt Welterbemanagerin Patricia Alberth die Anliegen des Zentrums Welterbe Bambergs ins Spiel.

    Moderiert wird der Abend von Cornelia Morgenroth und Wolfgang Wurch (Evangelisches Bildungswerk). Ingrid Kasper, Kantorin der Pfarrei St. Stephan stimmt außerdem zum Singen von Frühlingsliedern an. Der Eintritt ist frei.

    Neuigkeiten & Presse

    gruppe-474.png