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    Bamberg setzt Standards

    Internationaler Workshop zu Info- und Besucherzentren brachte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 europäischen Ländern nach Oberfranken

    10.10.2019

    Bamberg setzt Standards

    „Ich heiße Sie in einem der neuesten und innovativsten Welterbe-Besucherzentren weltweit willkommen!“, mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Wolfgang Metzner am vergangenen Sonntag die 30-köpfige Gruppe auf dem Areal der Unteren Mühlen. Im Rahmen eines europaweiten Workshops beschäftigten sich ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter von Welterbestätten, Geoparks und Biosphärenreservaten in Bamberg mit der Interpretation von Orten, die von der UNESCO ausgezeichnet wurden.

    Veranstalter des Workshops waren das UNESCO-Regionalbüro in Venedig in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Welterbe Bamberg, dem Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien der Universität Bamberg und der Deutschen UNESCO-Kommission. Das dreitägige Programm umfasste Vorträge, Gruppenarbeit und Vor-Ort-Begehungen. „Das neue Welterbe-Besucherzentrum in Bamberg ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen anzusprechen“, so Teilnehmer Javier Navarette Mazariegos von der andalusischen Regionalbehörde für Umwelt und Raumordnung.

    Der Abschluss der Veranstaltung fand im ehemaligen Benediktinerkloster St. Michael statt. In diesem Rahmen erinnerte Matteo Rosati, Kulturleiter des Venedig Büros der UNESCO, an die „Leuchtturmfunktion von Welterbestätten“: „Den Welterbetitel zu tragen, bedeutet, Teil eines globalen Netzwerkes zu sein, das universelle Werte wie Freiheit, Sicherheit und das Recht auf Bildung unterstützt.“