unesco-bamberg-weiss.png

    Internationales

    Welterbe heißt Völkerverständigung

    Internationales

    Die Welterbekonvention ist vorrangig ein Instrument der Völkerverständigung und der internationalen Zusammenarbeit. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Bamberg in zahlreichen internationalen Netzwerken. Ziel des Austausches ist es, sich über die Herausforderungen mit dem Umgang und sowie über die Chancen des Welterbetitels zu informieren, Kontakte zu knüpfen und die eigene Expertise mit anderen zu teilen.

    raute-grau-big.png

    EXPO 2015

    Auf Einladung der UNESCO präsentierte sich Bambergs Gärtnerstadt 2015 bei der EXPO in Venedig. Die Bamberger Gärtnerstadt war Teil einer Ausstellung des UNESCO-Büros Venedig zum Thema „Lebensmittelnachhaltigkeit“. Filme aus dem Gärtner- und Häckermuseum, die traditionelle Anbaumethoden der Bamberger Gärtner zeigen, waren dort zu sehen. Ableger der Ausstellung konnten zudem auch im Botanischen Garten von Padua, im Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin und im Regionalpark des Podeltas besucht werden. Über die Ausstellung wurden einem internationalen Publikum das Können und Wissen der Bamberger Gärtner vermittelt.

    Young Heritage Experts

    Das Young Heritage Experts Netzwerk entstand in Folge eines intensiven und interaktiven Arbeitsprozesses während des World Heritage Young Experts Forum 2015, das im Vorfeld der 39. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Bonn stattfand. Im Rahmen des Forums tauschten sich Nachwuchsfachleute aus 33 Ländern über aktuelle Fragen der Erhaltung und des nachhaltigen Managements von Welterbestätten aus. Deutschland wurde dabei von der wissenschaftlichen Volontärin des Zentrums Welterbe Bamberg vertreten. Ziel des "Young Heritage Experts" Netzwerks ist es, als Think Tank zu wirken und eine bislang einmalige internationale Networking-Plattform für junge Sachverständige und Engagierte rund um die Themen des UNESCO-Welterbes anzubieten.

    raute-internationales.png

    ICOMOS

    Die Abkürzung ICOMOS steht für „International Council on Monuments and Sites“ (Internationaler Rat für Denkmalpflege). Die nichtstaatliche Organisation hat ihren Hauptsitz in Paris, Frankreich und nimmt beratende Aufgaben gemäß der Welterbekonvention von 1972 wahr. Dafür bestehen Nationalkomitees in mehr als 120 Ländern (auch in Deutschland) und 25 internationale wissenschaftliche Komitees. ICOMOS setzt sich weltweit für den Schutz und die Erhaltung von Denkmälern und historischen Weltkulturerbestätten ein.

    OWHC

    Die Organisation der Welterbe-Städte (Organization of World Heritage Cities, OWHC) wurde am 8. September 1993 in Fez, Marokko, gegründet. Ziele des Städtenetzwerks sind neben der Umsetzung des „Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ (UNESCO-Welterbekonvention) auch die Förderung der Zusammenarbeit von Welterbe-Städten, insbesondere der Austausch von Informationen und Fachwissen.

    Derzeit sind 324 Städte aus fünf Kontinenten Mitglied der OWHC. Das Netzwerk hat seine Zentrale in Quebec, Kanada.

    Weitere Informationen zur OWHC gibt es im Internet unter www.ovpm.org.

    Fotowettbewerb

    Gemeinsam mit der Organisation der Welterbestädte (OWHC) lobt das Zentrum Welterbe Bamberg jährlich einen Fotowettbewerb aus, der dazu einlädt, sich intensiv mit dem Welterbe „Altstadt von Bamberg“ auseinanderzusetzen.

    Videowettbewerb

    Unter dem Motto „My city, our World Heritage“ veranstalten das Zentrum Welterbe Bamberg und die Organisation der Welterbestädte (OWHC) im zweijährigen Turnus einen Videowettbewerb für junge Filmschaffende zwischen 14 und 21 Jahren. Gesucht werden kurze Videobeiträge, die das Welterbe „Altstadt von Bamberg“ in all seinen Facetten präsentieren.

    Ob Spielfilm, Animation, kurzer Clip oder Dokumentation – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es sind lediglich folgende formelle Kriterien zu beachten:
    - Beiträge können von Einzelpersonen oder Gruppen in den Altersgruppen 14 bis 17 Jahre bzw. 18 bis 21 Jahre eingereicht werden.
    - Das Video sollte höchstens fünf Minuten lang und in englischer, französischer oder spanischer Sprache gedreht sein (natürlich geht es auch ganz ohne Sprache).
    - Verwendete Musik muss GEMA-frei sein.
    - Aufnahmen können mit Kamera, Computer oder Handy in den Formaten .wmv, .avi, .mov oder .mpg produziert werden.

    Gewinner 2017: Dominik Helmich
    Gewinner 2015: Johannes und Sebastian Höfener
    gruppe-474.png