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    Ganzheitliches Management von Kultur und Natur

    Das neue Handbuch der UNESCO vereint zum ersten mal das Management von Kultur und Natur in einem gemeinsamen, zeitgemäßen Ansatz zum Schutz von Welterbestätten. 

    04.03.2026

    Ganzheitliches Management von Kultur und Natur

    Kultur und Natur gemeinsam denken - Neuer Maßstab im Welterbemangement 

    Mit dem neuen Handbuch „Managing World Heritage“ setzt die UNESCO gemeinsam mit ICCROM, ICOMOS und IUCN ein klares Signal: Der Schutz von Welterbe gelingt nur, wenn Kultur und Natur konsequent zusammen gedacht und gemeinsam gemanagt werden.
     
    Welterbestätten stehen weltweit unter wachsendem Druck: Klimawandel, Naturkatastrophen, bauliche Entwicklungen und begrenzte Ressourcen stellen Verantwortliche vor komplexe Herausforderungen. Bereits 86 % der Stätten in 147 Vertragsstaaten waren bereits mit Managementproblemen konfrontiert.
    Angesichts dessen braucht es integrierte, zukunftsfähige Ansätze und genau hier setzt der neue Leitfaden an: Er versteht Welterbestätten nicht isoliert, sondern als Teil komplexer sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge.
     
    Im Mittelpunkt steht ein zeitgemäßes, partizipatives Management, das die Rechte, das Wissen und die Mitwirkung indigener Gemeinschaften sowie lokaler Akteur:innen stärkt. Welterbe wird als dynamische Ressource begriffen für nachhaltige Entwicklung, Biodiversität, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliches Wohlergehen.
     
    Damit wird erstmals ein umfassender, ganzheitlicher Rahmen formuliert, der Kultur- und Naturerbe gleichwertig verbindet und als gemeinsamen Auftrag versteht.
     
     

     

    Foto: Zentrum Welterbe Bamberg 

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